Der Kontrollcode

Der Code steht unter dem QR-Code

Auf jeder ZEUS-Urkunde stehen zwei Wege zur Prüfung: ein QR-Code und darunter der Kontrollcode zum Eintippen. Beide führen zum selben Ergebnis. Nur einer von beiden funktioniert auch dann, wenn Sie dem Papier in Ihrer Hand nicht trauen.

Kontrollcode auf https://zeus-zucht.com eingeben — Beispiel

Beispiel, kein gültiger Code. Auf der Urkunde steht er unter dem QR-Code; eingegeben wird er auf https://zeus-zucht.com.

Ein Code, den Sie tippen, führt dorthin, wo Sie ihn eintippen. Er kann Sie nirgendwohin bringen, wo Sie nicht ohnehin schon sind. Das klingt banal. Es ist der ganze Unterschied zwischen „ich wurde hingeführt“ und „ich bin selbst hingegangen“.

Hände tippen im Halbdunkel auf einer Laptoptastatur, der Bildschirm gibt ein kühles grünes Licht ab.
Adresse selbst eintippen, Code eingeben. Danach steht auf dem Bildschirm, was geprüft wurde.

Warum beides auf der Urkunde steht

Der QR-Code ist die Abkürzung — er bringt Sie mit einem Scan zur Abfrage. Der Kontrollcode darunter ist der zweite Weg, und er ist aus drei Gründen wichtiger, als er aussieht:

  1. Einem QR-Code sieht man nicht an, wohin er führt

    Er ist für Menschen unlesbar. Ob dahinter die echte Adresse steht oder eine, die ihr nur ähnlich sieht, erkennt man erst, wenn die Seite bereits geöffnet ist — und oft nicht einmal dann.

  2. Ein aufgedruckter Code ist ein Bild

    Wer ein Papier fälscht, druckt ein anderes Bild darauf; ein Aufkleber genügt. Der Kontrollcode dagegen ist eine Zeichenfolge, die Sie auf einer Adresse eingeben, die Sie selbst gewählt haben. Dorthin führt kein Aufkleber.

  3. Der Weg entscheidet, wer die Kontrolle hat

    Beim Scannen bestimmt der Code, wohin Sie gehen. Beim Tippen bestimmen Sie es. Bei einem Dokument, das Vertrauen begründen soll, gehört diese Entscheidung zu Ihnen. Und deshalb steht der Kontrollcode dort, wo ihn jeder findet: unter dem QR-Code.

Sicherheit, die vier Sekunden kostet, ist keine Zumutung.

Der Code gehört zum Hund

Er steht auf dem Zertifikat des Welpen, und er bleibt gültig. Wer den Hund in zehn Jahren übernimmt (Familie, Tierarzt, ein neuer Halter), kann denselben Code eingeben und dasselbe nachsehen.

Die Zertifikatsketten werden 15 Jahre aufbewahrt. Länger, als die meisten Hunde leben.

Ein schwarz-loher Hovawart liegt ruhig in einem dunklen Raum, von der Seite grünlich angeleuchtet.
Am Hund ist der Nachweis nicht zu sehen. Er hängt an seiner Kennnummer, nicht an seinem Aussehen.

Was hinter der Zeichenfolge liegt

ZEUS ist ein Qualzucht-Präventionsprogramm für Züchterinnen und Züchter. Zuerst werden die Elterntiere untersucht und erhalten, jedes für sich, ihre Zuchttauglichkeit. Dann wird geprüft, ob diese beiden Tiere miteinander verpaart werden dürfen. Erst wenn beides zusammenpasst, bekommt der Welpe sein Qualzuchtpräventions­zertifikat.

Und auf jeder Urkunde steht der Kontrollcode, mit dem Sie das selbst nachsehen können — auf https://zeus-zucht.com, von Ihnen selbst geöffnet. Für Sie kostenlos.

Zertifikat prüfen
ZEUS-Siegel Qualzuchtfrei — Healthy Genetics Certified
Auf der Urkunde des Welpen Dieses Zeichen ist nichts zum Scannen — es ist eine Auszeichnung, kein Code. Es gehört dem einzelnen Welpen und entsteht erst, wenn beide Elterntiere zuvor als zuchttauglich befundet wurden: Ergebnis, nicht Voraussetzung. Nachgesehen wird es über die getippte Zeichenfolge, die darunter steht.

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Dass unter dem QR-Code ein Kontrollcode zum Eintippen steht und warum genau dieser Weg der sichere ist, weiß nur, wer eine Urkunde schon einmal geprüft hat. Geben Sie diese Erklärung an alle weiter, denen eine Urkunde vorgelegt wird.